Diana

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Jagd & Hege ist aktiver Naturschutz

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand- Charles Darwin

Diana

Unser heimisches Wild


Videos:


Um Wild verständnisvoll hegen zu können, soll der Jäger das Leben der Tiere, wie es sich im Tagesablauf abspielt, kennen.

Wir finden gesellig lebende Tiere und solche, die einzeln leben. Die Muttertiere leben mit ihren Jungen zusammen, etwa bis diese geschlechtsreif werden (z.B. das Alttier mit Kalb)- oft tun sich Muttertier mit ihren Jungen zusammen, das beobachten wir vielfach beim Schwarzwild.

Manche leben in der Sommerzeit kaum im geselligen Verband, wie z.B. das Rehwild, hingegen im Winter in Verbänden (Sprüngen, Rudel)

Im allgemeinen sondern sich männliche Tiere von den übrigen Artgenossen ab, zu denen sie nur während der Paarungszeit treten.

Hier eine Übersicht über unsere heimischen Wildarten- bitte weiter!


Jagd und Schonzeiten


Nach den Grundsätzen der Hege werden durch Rechtsverordnung des Bundes für das Wild Jagdzeiten (§22) festgelegt.

Außerhalb der Jagdzeiten ist das Wild mit der Jagd zu schonen.

Für die Bemessung der Jagdzeiten sind biologische und wirtschaftliche Gründe maßgebend, die oft einen gegenseitigen Ausgleich notwendig machen.

Während der Notzeiten und der Setz-und Brutzeiten soll das Wild Ruhe haben.

Die Jagdzeiten können je nach Bundesland verschieden sein- bitte weiter!

 


Bildergalerie

Fährten, Spuren und Geläufe



Leider haben viele Menschen durch zunehmende Entfernung von der Natur die Eigenschaft des Fährtenlesens verlernt. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man ein paar typische Merkmale kennt



Fährte eines starken Keilers



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Jagdformen und Jagdarten


Es gibt viele verschiedene Arten der Jagdausübung. Im folgenden Link sind die wichtigsten kurz zusammengefasst

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Trophäen & mehr


1. Präparatoren-



Muffelwidder

Ob nur zur Erinnerung an ein schönes Jagderlebnis oder zu Ausstellungszwecken, eine voll präparierte Trophäe stellt immer etwas dar.

So manches Präparat erinnert jedoch eher an unsachgemäße Verunstaltung des jeweiligen Tieres, als denn an die realistische Wiederspiegelung des lebenden Stücks. Ich habe manch lachenden Keilerkopf an einer Wand gesehen, oder einen nach Räude aussehenden Fuchs, ja selbst ein Rehbockhaupt kann ein unprofessioneller Präparator verunstalten.

Hier ein Tipp: Wenn Sie sich für ein Vollpräparat entscheiden, schauen Sie sich zuerst die Arbeiten von dem jeweiligen Präparator an

Präpariert er für Zoos oder Schulen, hat er Referenzen und einen Ausstellungsraum? Vergleichen Sie die Preise!

Dann können Sie diesem mit ruhigem gewissen Ihre Trophäe anvertrauen


2. Trophäenschilder & Jagdschnitzereien

Als besondere Wertschätzung des erlegten Wildes.

Für den Lebenskeiler, Rehbock oder Rothirsch sollte das Trophäenschild individuell sein, als Abrundung des jagdlichen Erfolges



Keilerbrett, mit edlen Eichenlaubverziehrungen

Ich persönlich habe einen Jagdschnitzer gefunden, der nach Angaben der Trophäenstärke ein Unikat herstellt, in reinster Handarbeit.




Altes Handwerk geht neue Wege- handefertigte Schnitzereien aus Holz und Horn
Andre Peter Jagdschnitzer aus Thüringen

bitte weiter zur Homepage!

W i l b r e t h y g i e n e

Wichtige Informationen, rund um den Schuss und die anschließende Verwertung des Wildbrets.

Die 10 wichtigsten Gebote der Wildbrethygiene

 

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D i e b e s t e n W i l d r e z e p t e

Um in den Genuss des erlegten Wildes zu kommen, hier eine Sammlung der besten Wildrezepte, alphabetisch geordnet

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Tipps


Jeder Waidmann hat so seine Erfahrungen, im Umgang mit Wild, Revier und Technik.

Manch einer schwört zB. bei Hornissenbefall in der Jagdeinrichtung auf mit Zitronenputzmittel getränkte Lappen, die er in die Kanzel hängt, der andere verdeckt das Kanzeldach mit Tüchern, damit Wespen und Hornissen ihre Nester nicht unters Dach kleben können.


Tipps & Link-Empfehlungen!

Ankauf von Waffen - Munition - Optik und Zubehör- >>

Der Silberne Bruch- >>

Jägersprache von A - Z- >>

Jagdrevier-Börse- >>

Jagdschnitzer Peter am Rennsteig- >>

Jagdschulatlas- Jagdschulen und Bewertungen- >>

Jagdschule Rhein-Ruhr- kompetent und besonnen zum Jagdschein- >>

Laufeinstellung Merkel Bergstutzen B3 B4- >>

Nachtsichttechnik (Nachtsichtgeräte) >>

Praktische Heck-Träger zum idealen Wildtransport- >>

Wiederladedaten Jagdmunition- >>


Jagdhunde



Der Stolz des Jägers ist sein Hund

bringt er verloren, was da wund

und jagd er, was da krank, zu Stand,

so ist das Waidwerk, Hand in Hand-

weitere Gedichte!

 

Jagdhunderassen- bitte weiter!

Bildergalerie



Mein Jagdterrier

Stets ein treuer Gefährte, aber immer mit eigenem Kopf

Mein Jagdterrier

Geliebter Freund


Er ist gegangen, mein treuer Freund
Der Terry ward' genannt
Nie hatt' ich einen besseren
Treu, ergeben und unverkannt

Entzündet hab ich viele Kerzen
Und auch nicht ohne Grund
Ich liebte ihn von ganzem Herzen
Er war mein guter Hund

16 Jahre mir stets zur Seite
Unermüdlich, manchmal wild
Streiften wir duch Wälder in die Weite
Wir zwei, verschmolzen in ein Bild

Was haben wir in all den Jahren
Durchstreift so manch' Revier
Im Herzen werd' ich's aufbewahren
Mein geliebtes, treues Tier

Besonders da , wo Sau und Hirsch
Konnt' er es kaum erwarten
Ging freudig mit auf jede Pirsch
Es war für ihn des Paradieses Garten

Oft wurd' ich früh zur Morgenstund
Freudig begrüßt mit lautem bellen
Geweckt von meinem geliebten Hund
Dem niemals müden Gesellen

Dann ging es raus in die Natur
Dort erwachte dann sein Temperament
Dazu brauchte er keine Uhr
Es war sein Lebensfundament

Nun hat er mich verlassen
Schlief friedlich ein, in meinem Arm
Hat mich allein zurückgelassen
So wie er lebte, mit seinem Charme

Wer jemals liebte einen Hund
Für eine lange Zeit
Der schließt für's Leben einen Bund
Er hält bis in die Ewigkeit


© A.Donath



Gedanken

 

Nun gehe ich zum ersten Mal alleine diesen Weg. Ich kenne ihn genau. Hundert Mal bin ich ihn gegangen. Wieder knirscht der Schnee unter meinen Schuhen. Aber es ist anders heute.Ich gehe den Weg alleine. Es fehlt die Vertrautheit des Begleiters. Einsamkeit macht sich breit. Er fehlt.
Erinnerungen an schöne Stunden kommen mir hoch. Die Freude wenn im Frühling das erste Grün aus den Knospen der Bäume entsprang. Wenn im Sommer wir uns durstig, nach einem langen Marsch an einem Brunnen labten. Wenn im Herbst uns die welken Blätter den nahenden Winter ankündigten. Wenn im Winter der Schnee unter den Schuhen knirschte. Er fehlt.
Er kannte mich. Kannte jede Regung in mir. Er brachte mich zum Lachen, wenn ich traurig war. War für mich da, wenn ich einsam war. Sein Blick war oft mein Trost. Seine Verrücktheit konnte mich mitreißen. Die Freude nach längerer Trennung. Gefühle auf einer Ebene. Ein ehrlicher Freund. Er fehlt.
Sein Blick sagte mehr als viele Worte. Schweigende Übereinstimmung. Freundschaft pur. Ohne Hintergedanken. Vertrautheit und Nähe die mir nun fehlen. Ich schaue mich um. Aber ich bin alleine. Nur der Schnee knirscht wie früher unter meinen Schuhen. Er fehlt.
Er war ein Freund wie es keinen zweiten gibt. Er hat mich einen Teil meines Lebens begleitet. Ich werde mich seiner erinnern, wenn es grün wird im Frühling. Wenn ich im Sommer meinen Durst am Brunnen stille. Wenn welke Blätter im Herbst im Winde wirbeln. Wenn im Winter der Schnee unter meinen Schuhen knirscht.Er fehlt.
Mein treuer, lieber, verrückter Freund??..Mein Hund

Harald H.



Max, vom Welpen bis heute- bitte weiter!

Der Westfalenterrier

Er hat die Treue vom Lakelandterrier, den Mut und die Jagdpassion vom Deutschen Jagdterrier und das Umgängliche und die Intelligenz vom Foxterrier -Ein treuer Begleiter!

www.westfalenterrierverband.de
Zucht- und Anlageprüfung- bitte weiter!

Herkunft und Geschichte

Die Zucht des Westfalenterriers begann 1970 in Dorsten, Westfalen. Man wollte einen intelligenten und leicht zu führenden Hund mit vielseitiger jagdlicher Begabung, der trotzdem ruhig ist. Er sollte zudem durch ein gefälliges Erscheinungsbild haben. Erstzüchter und Rassebegründer Manfred Rüter kreuzte in den Deutschen Jagdterrier den Lakeland Terrier wie auch Foxterrier ein. Zunächst hieß der neue Terrier allerdings Westdeutscher Jagdterier. Um sich von anderen Züchtungen abzugrenzen, wurde der Terrier 1988 in "Westfalenterrier" umbenannt. In den Anfangsjahren recht unbekannt, entwickelt sich ein immer größerer Bekanntheitsgrad des Westfalenterriers. Heutzutage ist er in allen Teilen Deutschlands beliebt und vertreten, sogar im europäischen und außereuropäischen Ausland ist der Westfale mittlerweile bekannt.

Erscheinungsbild

Sowohl Rüde als auch Hündin werden 39 cm groß, er wiegt etwa zehn kg. Die Farbgebung des Westfalen ist lohfarben und schwarz. Diese Rasse gibt es in zwei Haarvarianten: Das Haar ist beim Rauhhaar hart, dicht und drahtig. Beim Glatthaar ist es ebenfalls hart und dicht, jedoch flach anliegend. Vom Körperbau her ist der Westfalenterrier kompakt, er wirkt agil und quirlig. Die Ohren sollten klein und v-förmig sein. Der Kopf ist lang die Augen klein, tiefliegend und mit intelligentem Ausdruck. Der Westfalenterrier trägt seine Rute hoch angesetzt.

Charakter und Eigenschaften

Wie schon oben erwähnt, ist der Westfalenterrier ein jagdlich sehr vielseitig begabter Terrier, der sich durch große Intelligenz und Führigkeit auszeichnet. Mutiger Jäger unter der Erde, doch auch sehr gut geeignet als Stöberhund. Seine griffsichere Härte, eine sehr gute Nase, und seine Behändigkeit prädestinieren ihn für einen Einsatz auf Schwarzwildjagden, speziell zum Aufspüren und Sprengen von Rotten. Hier ist auch seine Größe von Vorteil. Weiterhin apportiert er sehr gerne und geht gerne ins Wasser. Trotzdem er sehr unerschrocken ist, zeigt der Westfalenterrier keine Streitlust. Er ist lebendig und beweglich, jedoch nicht allzu übermütig. Der Westfale braucht die Zuneigung seiner Menschen und ist gut als Familienhund geeignet. Er ist ein liebenswerter und zudem noch genügsamer Hund.

Haltung und Pflege

Wie jeder Terrier braucht auch der Westfalenterrier viel Auslauf und Bewegung. Ansonsten ist er anspruchslos, selbst in einer Stadtwohnung fühlt sich der nicht allzu große Terrier wohl. Durch seine Ruhe und Intelligenz ist er leicht zu führen und zu erziehen.


Quelle : Terrier.de


Sonne & Mondkalender


Der praktische Sonne & Mondkalender speziell für Naturbeobachter und Jäger

  • wann ist Mond
  • wie groß ist die Mondhelligkeit,
  • wann Sonnenauf-und Sonnenuntergang?

Bedienung

  • mit der Maus auf den Ort in der Karte klicken
  • Einfach auf die Karte klicken und auf Start drücken
  • Erklärung der Werte unter "?" -bitte weiter

Empfehlung- die "Sonne und Mond" App aus dem App-Store!

 

Jagdliches Brauchtum


1. Jagdliches Brauchtum

2. Waidmannssprache

3. Jagdsignale

 

Das jagdliche Brauchtum beschreibt Verhaltensweisen und Gepflogenheiten, die Jäger untereinander, während und nach der Jagd ausüben. Nicht zu verwechseln mit der Waidgerechtigkeit, da es als solches nicht die Methodik des Jagens und moralische oder ethische sowie tierschutzrelevante Punkte berührt.

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2. W a i d m a n n s s p r a c h e

Die Jägersprache oder Waidmannssprache ist keine eigentliche Sprache, sondern ein Jargon . Sie besteht aus ca. 3.000 gebräuchlichen und weiteren nahezu 10.000 Fachwörtern aus dem jagdlichen Brauchtum.

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3. J a g d s i g n a l e

Ebenfalls zum jagdlichen Brauchtum zählen die verschiedenen Jagsignale

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Jagdschulen



Eine gute Jagdschule führt und begleitet beim Wissensaufbau bis hin zur Prüfung-

Eine schlechte Jagdschule- Geld her, das war´s!
Freunde, Bekannte und die richtigen Referenzen müssen bei der Entscheidung helfen-
vor Ort anschauen- genau vergleichen!

  • Welche Referenten stehen zur Verfügung?
  • Welches Schulungsmaterial steht in welcher Form zur Verfügung?
  • Wie oft ist die Schießausbildung?
  • Wie weit ist der Schießstand entfernt?
    Gut ist, wenn der Schießstand am Hause ist!
  • Wo wird die Prüfung abgelegt?
  • usw.

Man kann den Jagdschein in stark verkürzter Zeit erlangen, allerdings weit gefehlt wer glaubt das das ohne Wissen geht, also mit Beziehungen.

Unsere eigene Ehrfahrung zeigt, dass im Internet und in den Foren immer alles toll beschrieben wird. Stimmt leider nicht immer, quergecheckt sieht die Sache oft ganz anders aus!

Denn manche Jagdschulen investieren mehr Zeit in die Foren und in den Internetauftritt und weniger in ihre Schüler!

Wenn das Geld erst mal geflossen ist, ist alles zu spät!
Geldzurückgarantie- viel Erfolg- selbst der Rechtsweg ist selten erfolgreich!

Daher- den Jagdschein bestehen, ggf. wiederholen, das ist der Weg!

Erfahrungsbericht über eine Jagdschule in Düsseldorf lesen >>
Erfahrungsbericht über eine andere Jagdschule schreiben >>

Entscheidungshilfe: Die Aufstellung der bundesweiten Jagdschulen mit Bewertungen-

  • Die Bewertungen werden vor Veröffentlichung gewissenhaft recherchiert!
  • So können Sie die Erfahrungen anderer zu den Jagdschulen objektiv nutzen!
  • Wenn eine Jagdschule nicht gelistest ist, dann hat das einen Grund!

zum Jagdschulatlas- bitte weiter!

Empfehlung von Diana- die Jagdschule Emsland

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Hilf anderen die eine Entscheidung treffen müssen!
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Waidmannsheil Angelika Donath

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  • Unsere eigene Erfahrung mit einer Jagdschule in Düsseldorf.
    Der Ablauf war alles andere als professionell- da gibt es bessere Empfehlungen -mehr >>




Der Lebenskeiler


Keiler erlegt am 13.Oktober 1997
Gewicht 145 kg
Waffenlänge 24,5 cm

Jagdreisen


Nicht jeder Jagdscheininhaber hat auch die Möglichkeit, in eigenen Revieren zu waidwerken. Sie sind auf Einladungen angewiesen oder auf die Buchung einer Jagdreise



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Jagdgelegenheiten Suche


Hier habt Ihr die Möglichkeit, einen Suchauftrag für eine Jagdgelegenheit oder einen
Begehungsschein ins Netz zu stellen-

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Jagdgelegenheit Angebote


Hier besteht die Möglichkeit, eine Jagdgelegenheit oder einen Begehungsschein zu finden-

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Jagdschlösser


Als Freizeitangebot für Waidmänner und welche, die es noch werden wollen, hier ein Tipp: Besucht doch mal eines der wunderschönen Jagdschlösser, mit großen Ausstellungen der stärksten Trophäen. Auch als Familienausflug bestens geeignet. Hier eine Auswahl der berühmtesten Jagdschlösser:


Jagdschloss Moritzburg

Das Jagdschloß Moritzburg liegt auf einer künstlich angelegten Insel, in mitten einer Teichlandschaft nordwestlich von Dresden.
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Jagdschloss Granitz

Das Jagdschloss Granitz liegt inmitten eines großen zusammenhängenden Buchenwaldgebietes im Südosten der Insel Rügen.
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Jagdschloss und Saupark Springe

Etwa 25 km südwestlich von Hannover liegt das ehemals welfische und später preußische Jagdschloss Springe am nördlichen Rand des Sauparks.
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Jagdschloss Hubertusstock

Das Jagdschloss Hubertusstock, eine Autostunde von Berlin, inmitten eines der schönsten Biosphärenreservate Mitteleuropas, der Schorfheide, am Werbellinsee gelegen.
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Jagdschloss Hummelsheim


Noch heute gehört das Jagdschloß Hummelshain zu den schönsten und letzten Schloßbauten Deutschlands.Es liegt im Saale-Holzlandkreis in Thüringen

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Natur



Die Natur erneuert sich unaufhörlich

Schenke das, was Du selbst gern empfangen würdest
und der Geist der Natur wird Dich mit seinen Wohltaten
überschütten - an jedem Tag Deines Lebens.

Nimm Dir ein Beispiel an der Natur,
selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten.
Sie ist das Herz Deines eigenen Herzens.

Indianische Weisheit

Hier nun einige nützliche Links und Anregungen rund um die Natur

1. Alles über Waldpilze

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2. Alles über Bäume und Sträucher

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3. Insektenkunde

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4. Naturereignisse und Naturgewalten

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5. Naturheilpflanzen und Ihre Anwendungen

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Natur Impressionen


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Waidmannsheil Angelika Donath

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Alles ging schief bzw. was für eine Mords-Überraschung!

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Kreisgruppe Furth im Wald
Mitglied im Landesjagdverband Bayern e.V.

Pongratz Erwin 1. Schriftführer
Am Galgenberg 24
93485 Rimbach Tel/Fax: 09941-905196

E-Mail :
emb.eule(at)t-online.de



Alles ging schief bzw. was für eine Mords-Überraschung!

Wir hatten unsere Saukanzel in der Sandgrube wieder einmal gründlich gereinigt, sie hatte es auch bitter nötig. Der Siebenschläfer hatte sich eingenistet und für entsprechend Dreck gesorgt. Außerdem hatten wir Sauen gespurt. Trieben die, wie wir an den Brechstellen sehen konnten, ihr Unwesen im nahen Hochwald. Weihnachten stand auch kurz vor der Türe. Also frisch an Werk. Thomas versprach zudem den in der Kanzel befindlichen, etwas wackeligen Stuhl noch am Nachmittag auszutauschen. Hilfe benötige er dazu nicht. Gesagt, getan, ich empfahl mich und fuhr heim.
Gegen 17.00 Uhr rüstet ich trotz des einsetzenden "Sauwetter", oder gerade deshalb auf. Warme Klamotten an, in die Moonboots rein, die Steyr Mannlicher geschultert, das Magazin mit den 30.06 Patronen von Hornady, 200 Grain Evolution eingesteckt, das 8x56 umgehängt und raus ging?s in die Nacht.
Mit dem Suzuki Jimny pflügte ich durch den Neuschnee/Schneeregen, leichter Nebel kam auch auf. Sollte ich da überhaupt raus. Ging da überhaupt was, oder war es auf dem Sofa zu Hause nicht viel gemütlicher. Was Solls, bin ja eh schon auf dem Weg und für was sonst die mühselige Anzieherei.
Kurz darauf erreichte ich den Abstellplatz, packte meine sieben Sachen und stapfte durch den Schnee rauf zur Kanzel. Was ein Anblick, als ich die Türe öffnete. Ein Mordstrum von Sessel stand in der Kanzel. Da kam Freude auf, kein harter Stuhl, kein kalter Hintern mehr, Luxus war angesagt, ein Omaohrensessel lachte mich an. Ein Weihnachtsgeschenk für uns Jager, oder schlicht entsorgt. Egal, also rein gequetscht in die Kanzel, auf den Sessel geplatzt und langsam und leise eingerichtet. Die Fußheizung angesteckt, denn kalte Füße waren etwas Grausames auf der Saujagd.
Thomas hatte den Sessel auf zwei dicke Balken gestellt, zwecks der Sitzhöhe. Für mich noch zu niedrig. Also der Versuch gemacht das abzustellen, den Sessel etwas anders einzurichten. Plumps, Schepper, Krach, und das Ding fiel mir runter. Keine Chance mehr das unter den vorherrschenden Bedingungen wieder hin zu bekommen. Das musste der ganze Wald gehört haben.
Vor lauter Wut ob meiner Tollpatschigkeit beschloss ich dennoch sitzen zu bleiben. Was heißt Sitzen, ich platze mich halt auf die Lehne, die einzig hoch genug war um in etwa aus der Lucke zu schauen.
Es dauerte nicht lange und ich war weg. Einfach eingeschlafen. Im Unterbewusstsein hörte ich dann ein Schmatzen. Öffnete die Augen und sah; nichts. Nur Nebelfetzen waberten vorbei. Das musste ja so kommen. Wenn schon was schief ging, dann auch richtig. Und draußen, alles Mucksmäuschenstill. Ich glaube geträumt zu haben. Fünf Minuten später war ich wieder weg, da kommt bei dem Krach und dem Sauwetter eh nichts mehr. Vermutlich hatte ich dazu auch noch Geschnarcht.
Da, wieder das Schmatzen. Da mussten doch Sauen vor sein. So viel ich meine Augen auch anstrengte, durch das Glas starrte, ich sah nichts, aber ich hörte doch etwas. Ich setzte das Glas ab, schloss die Augen. Langsam pendelten/richteten sich meine Ohren wie Radargeräte auf das Geräusch aus und ein. Es kam nicht von der Kirrung in Front, sondern von der linken Seite. Dort hing eine Kirrtrommel an einem Dreifuss.
Der Nebel hob sich etwas und ein schwarzer Schatten kam aus dem Hochwald, wechselt aber sofort wieder zurück. Das wiederholte sich zwei, dreimal. Die Sau nahm die dort liegenden Äpfel auf.
Zumindest hatte ich gesehen, dass da Sauen waren. Ich konzentrierte mich auf die Ecke und sah wieder einen Schemen durch den Nebel huschen. Verflucht und zugenäht, was war da los. Bekam die Wind, hatte die mich gehört.
Die Nebelfetzen hoben sich erneut leicht und da sah ich ihn im Schnee. Ein Mordstrum von Keiler. Die Waffen blitzten und waren klar zu erkennen. Spitz zog er den flachen Hang runter und auf mich zu. Langsam, ganz langsam, den Kopf gesenkt, schob er auf das Kirrfass zu. Mein Herz klopfte im Hals. Ruhig bleiben Junge, nicht nervös werden, der gehört mir. Ich atmete vor Aufregung schon lange nicht mehr durch die Nase, sondern durch den Mund. Jetzt bloß kein Jagdfieber bekommen.
Längst war die Mannlicher im Anschlag. Aber wohin schießen. Mittendrauf kam nicht in Frage, also fing ich an zu rechnen. Wenn da das ?Heck? war, dann musste da der Schädel sein. Langsam fuhr das Absehen, der Rotpunkt ins fordere Drittel, auf das Haupt der groben Sau zu. Die Ohren waren eher zu ahnen, als zu sehen. Das müsste passen und raus war der Schuss.
Die Sau rollierte wie ein Hase. Flog am Kirrfass vorbei und lag in/an den niedrigen Jungkiefern. Kein Zucken, kein Schlegel mehr, kein Schnaufen, außer dem meinigen. Absolute Stille rings um. Die Sau lag. Ich setzte die Waffe nach einigem Zögern langsam ab, atmete tief durch und schaltete sofort meine sämtlichen Lampen ein, die da auf der Brüstung lagen. Ein riesen schwarzer Fleck lag da, langsam stieg ringsum der Rauch auf. Was heißt Rauch, das war Dampf. Der Schnee unter dem Tier schmolz.
Mich hielt nichts mehr. Türe auf, eine Lampe in den Mund, auf die Leiter, vorsichtig runter,. Die Stirnlampe eingeschalten, eine weitere Lampe in der linken Hand haltend, jetzt wie ein Christbaum leuchtend, stand ich dann auf den mittleren Sprossen der Leiter. Abwarten. Die Sau rührte sich immer noch nicht. Langsam, ganz langsam stieg ich vollkommen ab. Die dreißig/vierzig Meter zur Sau kamen mir wie hundert vor. Immer darauf bedacht im Falle des Falles dennoch schießen zu können, lag der 357.Python, mit Hohlspitzpatronen geladen, ruhig in der rechten Hand. So ging, besser schlich ich auf die Sau zu. Immer gewärtig schießen zu müssen, oder zu können.
Das war keine Sau, das war ein Urviech, was da vor mir lag. So etwas hatte ich in den letzten 15-20 Jahren meines Jägerdaseins noch nie vorgehabt. Und da lag manche kapitale Sau. Vorsichthalber trug ich dem Stück noch mal einen Fangschuss durch den Schädel an, dann rief ich über Handy Thomas. Wörtlich: ?Thomas komm, ich glaube ich habe da einen Elefanten erlegt?.
Thomas kam ca. 20 Minuten später. Sah die Sau und staunte genau wie ich über deren Stärke. Dein Lebenskeiler, das weißt du schon, kam es dann ziemlich leise und heiser bei der Gratulation rüber.
Das aufladen, das Verstauen des Urvieches im Jimny war ein Tortur. Das Ding hatte gefühlt weit über 100 kg, bog sich wie Kaugummi und passte nur mit Mühe und Not in den Wagen. Das sollte sich dann auch in der Aufbrechkammer bestätigen. 115 Kilo aufgebrochen. Mein Lebenskeiler.
Am Deckenflaschenzug hängend, berührte der Kollos mit den Hinterläufen den Boden; reichte mein ausgestreckter Arm gerade einmal um seine komplette Länge erfassen zu können. So zwei, drei Kurze mussten dann doch sein.
Da hatte ich mir doch, trotz aller Widrigkeiten, selbst ein super Weihnachtsgeschenk gemacht. Heute liegt die Decke in meinem Büro und dient Sam, meinem Cocker Spaniel, neben dem Zimtbären und dem schwarzen Timberwolf aus Canada als Liegeplatz.
Darum, warum immer in Ausland fahren, dass Jagerglück liegt doch manchmal auch in Bayern sehr nah. Oder ist das schon Ausland?

PONGRATZ Erwin
Alle Rechte vorbehalten.

12 2014

Erfolgreiches blatten auf den roten Bock


Nachdem ich erfolgreich meine Jägerprüfung bestanden hatte, fieberte ich dem Augenblick der Rehbrunft entgegen. Da meine Eltern seit Jahren in einem herrlichen Revier dem Waidwerk nachgehen, und ich auch vorher schon sehr oft meine Mutter oder meinen Vater auf dem Ansitz begleiten durfte, war es nun endlich soweit.

Es war Mitte Juli, der Anfang der Blattzeit, die Böcke sind suchend unterwegs und das blatten verspricht erfolgreich zu sein . Stehen die Böcke erstmal bei brunftigen Ricken, ist es schwer, einen Platzbock heran zu blatten.

Theoretisch schon mehrfach durch gegangen, war ich doch gespannt, was mich nun erwartete. Habe ich den Nerv, im richtigen Moment die nötige Ruhe für einen sicheren Schuss an den Tag zu legen? Wie sehr würde ich dem Bockfieber erliegen? Alles Fragen, die mich auch nachts noch beschäftigten.

Nun war es soweit, meine Mutter suchte eine neu errichtete Ansitzleiter aus, von wo man einen weiten Rund um Blick hatte und die Platz für 2 Personen bot. Die Stelle lag an einem Hang, und man konnte mehrere Fege-und Plätzstellen erkennen. Die Hoffnung auf Erfolg war groß und wir baumten leise auf.

Meine Mutter hatte mir vorher genau erklärt, wie sie mir einen Bock vor die Leiter blatten wollte, mehrfach sind wir das probeweise durchgegangen

Sie benutzt den Weißkirchen Edelholzmundblatter, und es bedarf schon einiges an Übung, die richtigen Töne hervor zu bringen. Sie hatte es aber gut drauf.

Als wir uns eingerichtet hatten, erklärte sie mir, in welchen Schneisen sicherer Kugelfang ist und von wo sie eventuell den Bock erwartete. Dann hieß es erstmal, Ruhe bewahren und etwas warten

Nach 15 Minuten sagte sie: ?Ich fange nun an zu blatten, halte Dich bereit und glase immer wieder die Umgebung ab?

Sie fing mit einigen leisen Schmalrehfieptönen an, etwa 5 Minuten lang, dann legte sie eine Pause ein.

Nach weiteren 5 Minuten fiepte sie die nächste Serie, diesmal ein klein wenig lauter, dann wieder Pause.

Dann kam eine erneute Serie, diesmal fiepte sie den Rickenfiep. Sehnsüchtig hörte sich das an, ich aber konnte nicht wirklich glauben, dass solche schiefen Töne auch nur einen Bock anlocken könnten

Nun sagte meine Mutter: ?Pass jetzt gut auf und halte Dich schussbereit, denn ich steige nun runter und ahme den Sprengfiep nach? ? Es kann jetzt sehr schnell gehen?

Gesagt, getan, sie baumte leise und langsam ab, ich nahm meinen Drilling , damit ich ihn sofort schussbereit halten konnte

Dann kam aber etwas, was mich am Verstand meiner Mutter zweifeln ließ:

Ich sah sie am Boden rum kriechen, mit einem Stock auf Tannen schlagen und grässliche ?Piäh-Laute? aus dem Mundblatter hervorstoßen. Ich hätte um ein Haar laut losgelacht, es sah wirklich zu komisch aus. Nach etwa 2 Minuten kam sie eilends auf die Leiter hoch, kaum war sie oben, sah ich rechts eine Bewegung

Ein BOCK!!! Ich konnte es kaum fassen, da kam tatsächlich ein Bock, ein guter 6er Bock . Er sicherte zu unserer Leiter und wollte sich dann wieder davon stehlen. Er zog hinter eine Tannengruppe, sofort stieß meine Mutter wieder den Piäh-Laut aus,. auf den er unmittelbar wieder auf der Bildfläche stand. Er stand spitz, an einen Schuss war nicht zu denken. Außerdem war ihm die Sache wohl nicht geheuer, denn er verschwand sofort wieder hinter den Tannen. Meine Mutter flüsterte: ? Ich fiepe nun noch mal, kommt er wieder, musst du schießen, denn er wird sich nicht weiter an der Nase herumführen lassen, irgendwann ist er weg?

Auf einen erneuten Sprengfiep Laut stand er sofort wieder vor den Tannen, diesmal aber schießbar breit und ich stach ein und schoss sofort

Der Bock lag im Knall und ich merkte erst nach dem Schuss meine aufkommende Nervosität. Nach der unendlich dauernden Zigarettenlänge gingen wir zum erlegten Bock und ich konnte mein Glück kaum fassen. Vor uns lag ein sauber gestreckter ,guter 6er Bock mit herrlicher Perlung. Meine Mutter umarmte mich mit einem herzlichen Waidmannsheil und ich merkte, wie sehr sie sich freute.

Ich brach ihn stolz auf, das hatte ich ja sehr oft gesehen und es klappte auch mit kleinen Anweisungen sehr gut.

Mein Vater kam auch, um den Bock zu bestaunen und wir feierten diesen guten Abschuss sehr ausgiebig

Ein herrlicher Jagdtag ging zu Ende, verbunden mit einem tollen Jagderlebnis ( auch wenn mir das Lachen über die Prozedur des Spreng- Fieps nicht aus dem Sinn ging)

 

Waidmannsheil Katja

07 2013






Alt oder jung?

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.
Vergleich- links 4-jährig


Bei einem Ansitz auf den roten Bock kam gegen 20.00 Uhr ein Bock auf etwa 150 Meter.
Ich sprach ihn als "steinalt" an, da er ein schneeweißes Gesicht hatte.
Als er nach etwa 1 Std auf gute Schussdistanz kam und ein letztes Ansprechen meine Vermutung bekräftigte, schoss ich ihn. Er lag im Knall.
Beim Bergen überkamen mich jedoch Zweifel, ob die Altersansprache richtig war.
Der Wildkörper deutete doch auf einen jungen Bock, das Gehörn war zwar gut veranlagt, aber das Gesamtbild deutete eher auf einen Jährling hin.
Beim Abkochen bestätigte sich meine Befürchtung Es war ein Jährling und somit leider ein Fehlabschuss. Wildbretgewicht aufgebrochen 13 kg und das Zahnbild bestätigte dies So kann man sich täuschen, es kommt leider immer mal wieder zu falschem Ansprechen.
Letztendlich kann man das genaue Alter erst dann bestimmen, wenn man alle Merkmale, wie z.B.
Zahnschema >> und Schädelnaht in Augenschein nimmt.

Die Frage, wie bestimme ich das Alter von Wild, bleibt gerade für einen Jäger mit wenig Erfahrung immer spannend.


Waidmannsheil A. Donath

06 2013






Der perfekte Schuß- mitten ins Leben


Ich saß in Suhlennähe auf den Bock. Es tat sich leider nichts, also entschloss ich mich, eine Stunde dran zu hängen um auf eventuelle Sauen zu warten.

22.00 krach knack- Sauen, sie zogen zielgerichtet auf die Suhle zu in das kühle Nass.
Unbemerkt von der Bache stahl sich einer der Frischlinge weg und zog zur Kirrkiste, die etwa 50 Schritt entfernt stand.

Mit einem gezielten Wurf beförderte der Frischling den Deckel von der Kiste und begann das Mais/ Weizen/ Nussgemisch aufzunehmen.

Sofort nahm ich die Waffe hoch- musste etwas warten, weil der Frischling spitz stand und in der Kiste rumbrach.

Als er dann endlich breit stand, ließ ich sofort fliegen. Der Frischling zog langsam zurück Richtung Suhle und Bache, die aufgeregt blies, und ich dachte, er hat den Schuss.

Gedanklich sah ich ihn schon auf dem Heckträger liegend und packte zusammen. Als ich zum Anschuss kam, staunte ich nicht schlecht. Ich hatte exakt die Kiste getroffen, und die sich darin befindliche Wilduhr regelrecht zerfetzt. Kein Schweiß- auch der sofort geholte Hund konnte keinen Frischling finden, die Uhr war das einzige, was an diesem Abend auf der Strecke lag

Waidmannsheil G. Donath

08 2012

Der schussfeste Bock

Nachdem wir ein paar Jahre mit entgeltlichen Begehscheinen in der schönen Oberlausitz gejagt hatten, bekamen wir die Möglichkeit, einen kleinen Revierteil unser Eigen zu nennen.

Da sagten wir natürlich nicht nein, und so kam es, dass wir im Jahr etwa zwölfmal die Reise

in den Osten unseres Landes antraten. Die Frage der Unterkunft klärten wir mit dem Kauf des von uns bis dahin immer gemieteten Waldbungalows, welcher von dem Besitzer aus Altersgründen nicht mehr genutzt wurde. Nun konnten wir einiges dort lassen und brauchten nur noch Waffen, Optiken und frische Wäsche mitnehmen. Das war natürlich eine enorme Erleichterung, die Vorbereitungen beschränkten sich auf eben Erwähntes.

Nach etwa zwei Jahren hatten wir diverse Reviereinrichtungen verbessert, bzw. erneuert, sodass man auch einmal eine ganze Nacht durchsitzen konnte. Wir bauten drei geschlossene Kanzeln und überdachten einige Ansitzleitern. So konnte man auch mal einen Regenschauer aushalten, ohne die Jagd abzubrechen.

So fuhren wir in jagdlicher Vorfreude zur Bockjagd in UNSER Revier. Bei herrlichem Sommerwetter kamen wir gegen Mittag an, dabei ist noch zu erwähnen, dass das Klima in dem Oberlausitzer Gebirgsland eher ländlich ist, das heißt, es herrscht oft Ostströmung und diese bringt trockene Luftmassen mit. Die Sommer hier sind heiß und trocken, dagegen misst man im Winter oft extrem niedrige Temperaturen. Singdrosseln und Buchfinken begrüßten uns an unserem Holzhäuschen, der von uns aufgehängte Eulennistkasten wurde von einem Kleiber umgebaut. Dafür holte das fleißige Kerlchen Schlamm aus den nahen Karpfenteichen und verklebte damit den Eingang zur Bruthöhle, damit nur seine Auserwählte und er noch hineinpassen. Daher kommt auch sein Name: Kleiber von Kleber.

Auch die von uns aufgehängten Meisenkästen waren bewohnt, die Eltern hatten alle Schnäbel voll zu tun, die sicherlich schon zweite Brut zu füttern.

Im Revier stellten wir fest, dass die Vegetation inzwischen sehr hoch gewachsen war, für den nächsten Morgen nahmen wir uns vor, mit Freischneider und Säge bewaffnet erst einmal dasselbe durchforsten. Nun aber galt unser Augenmerk den Fegestellen und den Kirrungen Sie mussten bestückt, und die abendliche Strategie abgesprochen werden.

Bedingt durch den hohen Grasbewuchs mussten wir uns in höheren Revierecken ansetzen, wo wir schon zeitig im Frühjahr freigeschnitten hatten.

So ging ich an diesem Abend auf eine an der Reviergrenze stehende Kanzel, aus dieser man einen Blick auf eine kleine Wildwiese hatte. Rechts erstreckte sich eine Fichtenschonung, in der sich eine große Suhle befand. Man konnte einen regelmäßig angenommenen Malbaum erkennen, den wir mit Buchenholzteer bepinselt hatten. Das Schwarzwild ist verrückt nach diesem Teer, sie reiben ihre Schwarte daran, es soll wohl gegen verschiedenen Insektenbefall schützen. Außerdem beißen sie gerne Stücke der teerbeschichteten Rinde ab, ob es ihnen schmeckt, wer weiß das schon? Links von der Kanzel konnte man etwa 100 Meter in den Hochwald schauen, einen sicheren Schuss konnte man aber nur etwa auf 30 Meter wagen, auch hier musste dringend freigeschnitten werden. Die Sicht nach vorne war frei, etwa 40 Schritt bis zur Salzlecke, und dahinter noch gute 50 Meter freies Schussfeld.

Diese Kanzel liegt in einer kleinen Senke, der Nachteil hierbei liegt in den Winden: Sie küseln oft, nur bei etwas stärkerem Wind kann man von einer konstanten Windrichtung sprechen. Bei diesem Revier ist eine gewisse Regelmäßigkeit in der Wildbewegung zu beobachten: Abends zieht das Wild von den Hängen hinab zu den Bachläufen um zu schöpfen und um auf die Felder zu ziehen, frühmorgens wechseln sie zurück in ihre Tageseinstände. Somit richtete sich mein Augenmerk nach links, wo ich den Wechsel im Auge behalten konnte. Umso überraschter war ich, als mein Blick, der zufällig nach vorne gerichtet wurde, ein Stück Rehwild erfasste. Wo es hergekommen war weiß ich nicht, aber es stand vertraut auf der Wildwiese und äste. Ich sprach es als Schmalreh an und machte ein paar

schöne Fotos. Das Geräusch des Auslösers schien das Schmalreh nicht im Geringsten zu stören, es warf nicht einmal auf. Doch dann änderte sich das Bild schlagartig, das Schmalreh wurde sichtlich nervös. Es sicherte laufend in Richtung Hochwald, trotz mehrfachem Abglasen konnte ich den Grund nicht erkennen. Mittlerweile war die Sonne hinter den Fichten verschwunden, ein Windhauch ließ die Birkenblätter von den vereinzelnd stehenden Birken rascheln. Stechmücken tanzten über der Wildwiese, einige versuchten sich an mir zu laben. Ich machte ihnen einen Strich durch die Rechnung, indem ich mich mit einem wirklich guten Abwehrspray einsprühte. Die Triller der Amseln gingen in wildes Gezeter über, wie an jedem Abend stritten sie sich um die besten Schlafplätze. Ein kühler Hauch kündigte die nahende Nacht an, es wird auch im Sommer nachts immer recht kühl hier, man sollte bei längerem Ansitz nie eine Decke vergessen.

Da, da war doch ein roter Fleck? Angestrengt sah ich durchs Glas und tatsächlich, der Grund für die Nervosität des Schmalrehs stand unmittelbar am Wechsel, keine 10 Schritte von der Kanzel entfernt. Es war ein schlecht veranlagter Jährlingsbock, mit etwa fünf Zentimeter langen Spießchen, ein guter Hegeabschussbock. Schlagartig erhitzte das durch meinen Körper fließende Adrenalin meinen Kreislauf, leicht zitternd schob ich den Drilling durch das linke Kanzelfenster. Er musste etwas bemerkt haben, denn er schien wie festgefroren und sah mich genau an. Ich traute mich kaum zu atmen, geschweige denn einzustechen. Also musste ich warten bis er sich wieder der Äsungsaufnahme widmete, er tat es dann endlich nach fünf bangen Minuten. Einstechen und Schuss waren fast zeitgleich, doch, was war das?

Der Bock machte einen kleinen Satz zur Seite und äste weiter. Also, Drilling leise auf, Patrone rausgezittert, neue rein, Drilling leise schließen, einstechen und Schuss.

Erneut machte der Bock sichtlich genervt einen kleinen Satz, wurde aber zusehend nervöser.

?Verdammt noch mal, das gibt es doch gar nicht?, fluchte ich in mich hinein. Die ganze Prozedur von vorne, Drilling auf??? Schuss. Jetzt glaubte ich aber, dass der Bock den Schuss hatte, er machte eine Flucht von etwa zwanzig Schritt und blieb scheibenbreit in Höhe der Salzlecke stehen. Durch mein 10x40 Glas konnte ich keinerlei Verletzung feststellen, kein Schweiß rann an seiner Flanke herunter. ?So, noch einmal, dann ist Schluss?, sprach ich mir selber Mut zu, und schob die inzwischen nachgeladene Waffe aus dem vorderen Kanzelfenster. Der vierte Schuss war für den Bock todbringend, er bannte ihn auf den Fleck.

Was war geschehen? Nun durch nachträgliches Recherchieren fiel mir auf, dass ich den Lauf, und nicht den Schaft aufgelegt hatte, was jedes Mal einen Hochschuss zur Folge hatte. Dazu kam noch das Klettern einer kombinierten Waffe.

Mein Mann dachte an einen? Kriegsausbruch? und kam eiligst herbei geeilt. Nachdem wir den Bock versorgt hatten, amüsierte er sich köstlich und wünschte mir Waidmannsheil

08 2009


Da sitzt du dir den Hintern platt



Es war mal wieder so ein Abend, an dem wenig bis gar nichts passiert.

Da sitzt du dir den Hintern platt, bist eigentlich auf Sauen, aber nichts-
Der Mond ist hell, nicht zu hell, der Wind ist gut, in letzter Zeit auch eher selten, die Kirrung angenommen- eigentlich ein idealer Septemberabend- na ja.

So nach vier Stunden kommt oft die Frage auf, was mache ich eigentlich hier? Halb 12 also 23:30.

Da dachte ich an einen Spruch eines alten Jägers, den ich mal bei einer Drückjagd kennen gelernt habe.
Wir haben hier im Revier noch nie eine Sau nach Mitternacht geschossen- hmmm.....
Auf die Frage wie lange sitzt ihr immer so- seine Antwort- ja maximal bis Zwölf.
Ja dann könnt ihr ja auch keine Sau nach Mitternacht schiessen- Er- ja stimmt.

Ich denke ich sollte einpacken. Noch die Waffe entladen und runter.
Letzter Blick durchs Glas und... Sauen... Schei... also Kugel wieder rein- zum Glück eine Kipplaufwaffe.

Eine ganze Rotte absolut geräuschlos angewechselt- das Kleine, das ist es,
schön breit, ideal- rums... 50 m guter Schuß.

Die symbolische Zigarrettenlänge gewartet, Lampe, Wildschlepper und runter.

Und- wo liegt sie nun- nichts zu sehen. Wo ist der Anschuß- kann nur hier sein- nichts zu sehen.

Ja gut, kein Anschuß bei Sauen, das ist oft so, aber so gar nichts, kleines Schwein, 9.3 hmmm...

Vorbei- glaub ich nicht. Die muss hier irgendwo sein. Ich will ja nicht alles zertrampeln, wenn der Hund geholt werden muss, kommt keine Freude auf.

Da glänzt doch was im Gras, das Restprojektil, wie im Jagdkatalog auf der Geschoßseite.



Also doch getroffen- und gerade mal zwei Meter hinter der Kirrung liegt die Restkugel. Die gesamte Energie der 9.3 X 74 im Wildkörper "verbraten" -dann muss das hier liegen. Noch ein Versuch ohne Hund.

40 Meter rechts vom Anschuß läuft ein Waldweg schnur gerade mit hohem Gras. Das Gelände ist abschüssig, also wenn die Sau schwer krank ist, dann wird sie wahrscheinlich runter gehen und muss über den Weg.
Dann muss doch wenigstens ein bißchen Schweiß am Gras sein- aber nichts.

Gut, jetzt muss der Hund ran, aber vorher meine Angie abholen, war ja schon 1 Uhr und da wollten wir eh Schluß machen. Als zum Auto und dann zu Angie.

Ich wollte gerade in den 2. Gang schalten, da lag meine Sau- mitten in der Spur- Gott sei Dank.
Guter Schuss- 300 m gelaufen- aber bißchen schwerer als ein Pfannenschwein 32 Kg (aufgebrochen).

Der erste Kommentar von mir selbst- wenn sie sich noch selbst aufgebrochen hätte, dann wäre es doch noch ganz perfekt.

Wir sind am nächtsen Tag mit dem Hund noch mal nachgegangen, mindestens 60 Meter kein einziger Tropfen Schweiß.

Hätte ich die Kugel nicht gefunden, wären mir Zweifel gekommen ob ich das Schwein überhaupt getroffen habe.

Du kannst das "Geschäft" so lange machen wie du willst, es gibt immer wieder Überraschungen.

Waidmannsheil Günter Donath

12 2009


Die Maulijagd



Eine etwas andere Jagdgeschichte

Die Maulijagd

Er trat hinaus auf die Veranda. Sein Blick schweifte über seinen Garten. Sein ganzer Stolz. Die prächtigen Rosen hätten bei einer Ausstellung alle Preise abgeräumt. Der Schnitt der Hecke und der Bäume ließen die Hand eines Fachmanns erkennen. Gerade und rechtwinkelig war der Schnitt erfolgt. Je nach Pflanze. Weiter rechts sah er das Blumenbeet. Die floralen Farben leuchteten in der Sonne und kein Unkraut wagte es, diesen Anblick zu trüben. Eine Augenweide. Kein Halm zwängte sich zwischen der Pflasterung des Gartenwegs hindurch. Ordnung muss sein. Dann schaute er auf den Rasen. Ein grüner Teppich. Es hatte den Anschein, als wenn sich alle Halme wie angetretene Soldaten ausgerichtet hätten. Das saftige Grün schien je nach Stand der Sonne eine andere farbliche Nuance anzunehmen. Ein Prachtrasen eben. Kalken, Vertikutieren und regelmäßiges Düngen war ein Muss. Auch vernachlässigte er nicht das gut dosierte Sprengen.

Wieder hatte er es geschafft, seinem Nachbarn in dieser Siedlung mit seinem Garten die Schau zu stehlen. Aber so war er eben. Beamter a. D. ---Das verpflichtet. So wie sein Garten hatte auch sein Arbeitsplatz ausgesehen, als er im Amt noch aktiv war. Die Bleistifte und Kugelschreiber lagen immer im rechten Winkel zur hinteren Kante des Schreibtisches. Die Akten lagen sorgfältig gestapelt auf dem Tisch. Fast konnte man glauben, er legte ein Lineal an den Haufen Papier. So war und ist er eben. Zufrieden drehte er sich um und folgte dem Ruf seiner Frau, die zu Tisch bat.

Es war einer dieser schönen Sommerabende. Bewaffnet mit einer passend gekühlten Flasche Bier, zu kalt soll schlecht für den Magen sein und auch Durchfall fördern, ging er zu seinem Lieblingsplatz. Es war seine Liege. Von dem Platz hatte er einen schönen Blick in seinen Garten. Seine Frau brachte einige Chips und entschwand wieder Richtung Küche. Er liebte diese Abende.

Langsam näherte sich die blutrot untergehende Sonne dem Horizont. Die Schatten wurden länger. Das fröhliche Gezwitscher der Vögel in den umliegenden Bäumen machte das Idyll
perfekt. Dann sah er den dunklen Streifen auf seinem über alles geliebten Rasen. Was war das? Sollte der Rasen Schaden genommen haben? Sein Prachtrasen? Er erhob sich mit finsterer Mine um der Sache auf den Grund zu gehen. Dann sah er die Ursache. Auf seiner Grünfläche war ein Erdhügel, der gestern noch nicht dort gewesen war. Ein Maulwurfshaufen! Wie konnte es dieses Untier wagen, sich gerade seinen grünen Teppich auszusuchen? Er, der ungekrönte König der Gärtner in seinem Viertel hatte einen dieser verhassten Tunnelbauer unterhalb der Grasnarbe.

Panik und Wut kamen in ihm hoch. Was würden die Nachbarn wohl denken? Er hörte bereits den Spott. Ob er zu alt zum Umgraben wäre und nun schon tierische Hilfsarbeiter brauchte? Ob das Knacken seiner Knochen schon auf körperliche Abnutzungserscheinungen hinweisen würde? Wo er sich denn so körperlich betätigt hätte, dass nun schon sein Skelett mit weithin hörbaren Geräuschen auf baldige Invalidität hinweisen würde? Im Amt jedenfalls wohl nicht.
In seinem Inneren sah er den Nachbarn schon schadenfroh grinsend über die Buchenhecke schauen und einige tröstende Worte wegen seines körperlichen Zustandes murmeln. Er stellte sich das Schulterklopfen vor, wenn er, wie er es freitags immer machte, mit seiner Frau die Wochenendeinkäufe erledigte. Dann würde er Sprüche über knackige Alter hören und er solle sich damit abfinden, dass das nun mal das Alter so mitbringe.

Aber das wollte er so nicht hinnehmen. Nicht er. Der Amtsrat a. D. Er stand ja fast noch in der Blüte seines Lebens. Es mussten Taten folgen.
Mit einer Geschwindigkeit, die man dem Beamten a. D. nicht zugetraut hätte, rannte er zu seinem Geräteschuppen. Von seinem Vater hatte er einmal etwas über diese tierischen Arbeiter im Untergrund gehört. Sein Vater hatte oft vom Sieg über diese Gartenfrevler erzählt. Es hörte sich fast so wie seine Weltkriegserinnerungen an. In einer der verstaubten Kisten musste sie sein. Vaters Tötungsmaschine. Also machte er sich auf die Suche. Mit großem Eifer wurden alte, fast vergessene Kisten wieder ans Tageslicht geholt. Seiner durch den Krach herbeigeeilten Ehefrau klagte er sein Leid. Weltuntergangsstimmung machte sich breit. Wieder einmal tauchte sein Kopf in einer dieser alten Kisten ab, um mit Triumphgeheul
wieder aufzutauchen. Da hatte er sie!! Vaters Tötungsmaschine. Die Maulwurfsfalle.

Mit dem Spaten in der einen und der Falle in der anderen Hand ging er zum Tatort zurück. Er, der Herrscher über die Grünfläche würde diesen Schädling zur Strecke bringen. Seine Frau brachte ihm noch schnell seine Gartenschuhe. Sie lies es nicht zu, dass er mit seinen neuen, ledernen Pantoffeln Gartenarbeit machte.

Mit Kennerblick schaute er sich die Killermaschine an und versuchte die Mechanik dieser segensreichen Erfindung zu ergründen. Die ersten Versuche, die Falle zu stellen gingen mangels Kenntnis schief. Seine Frau kam mit dem Verbandskasten. Reine Vorsichts-Maßnahme. Es floss kein Blut. Dann hatte er, wie er meinte, den Dreh raus und die mittlerweile gut geölte Konstruktion verschwand in dem mit dem Spaten gegrabenen Loch. Nun musste man nur noch abwarten, bis metallisches Klacken das Ende dieser pelzigen Bestie anzeigte.

Die Tage vergingen. Dreimal täglich wurde der Hinterhalt für den unterirdischen Unhold
überprüft. Immer Fehlanzeige. Lag es an dem vielleicht zu alten Öl, das die Falle wieder funktionstüchtig machen sollte? Oder an der Stelle wo sie eingegraben worden war?
Konnte es am Regen liegen? Oder hatte der Nachbar seine Hand im Spiel? Wollte die Nummer zwei der Grünflächenhitliste ihn vom Thron stürzen? Also musste man den Rasenterroristen im Auge behalten. Aber nichts tat sich. Mittlerweile sah der Rasen aus wie das pickelübersäte Gesicht eines pubertierenden Knaben. Ausbeulungen, wohin man sah.
Eine neue Strategie musste her.

Da fand er einen Artikel in dem von ihm abonnierten Fachorgan ?Tier und Garten?. Darin wurde beschrieben, wie man mittels dieselgetränkter Lappen den Plagegeist vertreiben könnte. Sollte das Vieh doch den Rasen des mittlerweile verhassten Nachbarn mit seinen Aufschüttungen verzieren. Nun kam der alte, leicht angerostete Reservekanister, Vater hatte ihn noch aus dem Krieg mitgebracht, wieder zu Ehren. An der Tankstelle schilderte er seine Notlage und fragte den schmunzelnden Tankwart um Rat. Er empfahl dem Gartenfreund nun das Superdiesel. Den Mehrpreis von 12 Cent zahlte er in der Hoffnung auf Abhilfe gern.

Seine Frau, die zur Jagdhelferin herangezogen wurde, ging nun in den Keller. Als Frau eines ehemaligen Beamten warf sie nichts, was man eventuell noch mal brauchen konnte, in den Müll. In einem Regal fand sie einen Karton mit dem Namen ihres Mannes. Darin lagen noch einige ausrangierte Unterwäschestücke ihres Mannes. Gut, dass man diese Teile nicht schon der Kleiderspende zugeführt hatte. Was sollen auch die armen Menschen auf dem schwarzen Kontinent mit der Feinrippunterwäsche eines ehemaligen Amtmannes? Sie griff sich einige Stücke heraus und ging, nicht ohne das Licht auszuschalten, nach oben. Mit der Schere schnitt sie nun aus dem gelblich wirkenden Feinrippunterhemd einige gleichgroße Stücke. Als sie das beendet hatte hörte sie ihren Mann kommen.

Am nächsten Tag sollte die Vertreibung stattfinden. Gemeinsam legten sie die Stellen fest, wo die getränkte Leibwäsche in die Gänge des Maulwurfs eingebracht werden sollte. Nach genauer Untersuchung der neuen Hügel begann man die Fetzen in die Gänge einzugraben. Der Dieselgeruch hatte nun den stockigen Geruch übertüncht, der durch das jahrelange Lagern im Keller Einzug in die Schiesserprodukte gehalten hatte.

Man harrte der Dinge. Würde sich der Unterweltterrorist in Nachbars Garten vertreiben lassen? Würde er dann schadenfroh lachend über die Revierabgrenzung seines Gartens schauen können?
Mit Bier und Chips bewaffnet legte er sich zufrieden auf seine Liege. Aber einige Tage später war diese Bestie immer noch unter der Grasnarbe tätig. Wieder neue Hügel zeugten vom Fleiß dieses Tunnelbauers. Tage später sah man den Rasen absterben, wo die mit Treibstoff getränkten Lumpen in der Erde versenkt worden waren. Seine Frau riet ihm, doch mit ihr einen Spaziergang zu machen, damit er das Elend in seinem Reich für einige Zeit nicht sehen brauchte.

Fast leidend und mit schlurfendem Schritt schlich er neben seiner Frau her. Er war alt geworden unter dieser Last. Das was Stress pur für den ehemaligen Staatsdiener. So etwas kannte er aus seiner Dienstzeit nicht. Da war alles nach Vorschrift gelaufen. Aber gab es eine Vorschrift für Maulwürfe? Wohl kaum. Nicht mal die Sesselpupser in Brüssel hatte da etwas beschlossen. Er war ein Einzelkämpfer gegen eine in der Natur in seinen Augen überflüssige
und böse Kreatur geworden. Die aufmunternden Worte seiner Frau prallten an ihm ab. Die gepflegten Grünflächen in der Siedlung ließen seinen Blutdruck weiter ansteigen.

Von weitem hörten sie den Torschrei, der vom nicht weit entfernten Sportplatz kam. Beim Näher kommen sah er hölzerne Vögel, die an langen Stangen in regelmäßigen Abständen um den Platz postiert waren. Die Flügel dieser Holzgebilde waren zu einer Art Windmühle ausgebildet worden und drehten sich schnell im Wind. Mit Leidensmine bezahlte er das Eintrittsgeld und schlurfte auf den Sportplatz, wo sein Heimatverein mit 0:5 zurück lag.
Aber das störte ihn beim Anblick des gepflegten, grünen Spielfeldes nicht. Die windmühlenartigen Flügel der Holzvögel drehten sich lustig im Wind. Auf seine Nachfrage sagte man ihm, dass diese Holzvögel die Maulwürfe fernhalten würden. Die Vibrationen der etwas unrund drehenden Flügel würden Erschütterungen auf den Boden übertragen. Das würde kein Maulwurf lange aushalten sagte man ihm. Sein Gesicht hellte sich auf. War das die Rettung? Schnell hatte er die Anschrift des Herstellers erfahren.

Die Lieferung erfolgte prompt. Sechs dieser angeblichen Maulwurfswaffen hatte er bestellt.
Die Entenform hatte ihm besonders zugesagt. Blaues Gefieder, roter Schnabel und gelbe Füße. Die windmühlenartigen Flügel waren auch blau. Schnell waren die Korpusse auf die mitgelieferten Stangen befestigt. Nun musste man diese Geheimwaffe nur noch an den richtigen Stellen platzieren. Mit dem Maßband erstellte er nun eine Karte seines Gartens. Jeder Erdhügel wurde genau eingemessen. Diese Werte übertrug er nun auf ein Blatt Millimeterpapier um den optimalen Standort der Holzenten zu ermitteln. Nach reiflicher Überlegung schritt er zur Tat und pflanzte die Stäbe mit den Künstlichen Wasservögeln an die berechneten Plätze. Nun würde es dem mit Grabhänden bewaffneten Gegner ans Leder gehen.

Die Stimmung war gut, dass Bier kalt und die Chips knackig als er sich auf seine Liege niederließ. Nur was war das? Keine der hölzernen Flügel drehte sich. Es war windstill an diesem schwülwarmen Sommerabend. Die Schnäbel der Holzenten schienen ihn höhnisch auszulachen. Plötzlich schmeckte das Bier schal und die Chips knackten beim Biss nicht mehr richtig. Er ging ins Haus und legte sich ins Bett, wo seine Frau ihn mit Schnarchgeräuschen empfing. In seinen Träumen sah er immer das Lachen der künstlichen Bürzelträger. Unruhig wälze er sich im Schlaf hin und her. Seine Frau sagte ihm am nächsten Morgen, dass er im Schlaf öfter etwas von einem Erdmonster gemurmelt hätte.

Der nächste Tag war auch wieder einer dieser drückenden Tage, an denen man auch ohne Bewegung den Achselbereich mit chemischen Mitteln nicht trocken halten kann. Kein Wind. Keine rotierenden Ententeile. Frust pur also. Um den Flüssigkeitsspiegel bei diesen Temperaturen konstant zu halten, hatte er sich gerade die vierte Flasche Gerstensaft geholt. Als er mit grimmigem Gesicht die Flasche zum Mund führte, ließ ihn ein lauter Knall aufschrecken. Ein starkes Sommergewitter hatte sich unbemerkt hinter seinem Rücken zusammengebraut. Die ersten Windböen zogen durch die Baumwipfel. Plötzlich tat sich etwas. Die Flügel der Holzvögel nahmen die gewünschte Arbeit auf. Sein Gesicht hellte sich auf. Es schüttete nun wie aus Kübeln. Er stelle sich vor, wie das durch die Vibrationen seiner neuen Waffe aufgeschreckte Tier von einer Flutwelle in der Röhre erfasst und dann mittels Sauerstoffmangel ums Leben kommt. Hätte er auch den Gartenschlauch nehmen können?

Die Tage kamen und gingen. Nur der Maulwurf verrichtete immer noch seine unterirdische Tätigkeit. Sollte sich nun auch diese Maßnahme zu einem Flop entwickeln? Immer größere Teile seiner ehemals prächtigen Grünfläche sahen aus wie eine Kraterlandschaft. So gingen einige Tage ins Land.

Die neue Ausgabe von ?Tier und Garten? lag in seinem Briefkasten. Schwerpunkthema: Bekämpfung der Maulwürfe. Als optimale Waffe wurde nun ein Gerät empfohlen, das mit Ultraschall arbeitet. Die für Menschen nicht hörbaren Töne sollten den Maulwurf so schnell aus dem Garten vertreiben, wie der Erzengel damals Adam und Eva aus dem Paradies. Diese Geräte erinnerten an Solarleuchten, denn sie wurden auf mit Solarzellen betrieben. Kein lästiger Batteriewechsel war also nötig. Umweltfreundlicher und kostengünstiger Betrieb wurden angepriesen. Der Bestellschein für diese Wunderwaffe lag praktischerweise gleich in der Zeitung. Nach der Lieferzeit von 10 Tagen stecken gleich 4 dieser Teile im grünen, umgepflügten Flor unseres Gartenfreundes.

Wieder vergingen einige Tage. Es machte den Eindruck, als wenn der tierische Bergmann nun seinen Arbeitsbereich in Richtung Nachbargrundstück verlagerte. Er malte sich das Gesicht des missliebigen Nachbarn schon aus, wenn der die ersten Kostproben der unerwünschten Kreatur in seinem Garten finden würde. Schadenfreude kann so schön sein. Aber nach einigen Tagen überlegte sich der pelzige Feind wieder ins alte Revier zurückzukommen. Also keine Hügel in Nachbars Garten. Nun hielt die Kiste Pils nicht mehr zwei Wochen. Mit dunkler Mine lag er nun wieder auf der Liege. Die Jagdsaison hatte schon Spuren hinterlassen. Dunkle Augenringe zeugten von der erfolglosen Hatz. Aber was sollte er noch machen? Den Garten zubetonieren und grün anstreichen?

Wieder einmal sah er, wie ein Erdhügel aus dem Untergrund emporwuchs. Blinde Wut keimte in seiner sonst friedlichen Beamtenseele auf. Ob man dem Untier nicht mit einem gezielten Schlag beikommen kann? Aber womit sollte man dem Untier zu Leibe rücken? Mit einem Vorschlaghammer? Aber die Möglichkeit, mit der kleinen Oberfläche den entscheidenden Schlag führen zu können schien im aberwitzig. Mit dem Spaten einfach den Übeltäter in zwei Hälften zerteilen?

Da kam ihm die wie er meinte rettende Idee. Opas Schaufel. Sie musste noch in der einen Ecke des Geräteschuppens stehen. Sofort machte er sich auf die Suche. Er fand sie hinter allerlei anderen Gerätschaften im hintersten Winkel. Was für ein Teil. Opa hatte damit alleine den Keller des Hauses ausgehoben, das er nun sein Eigen nannte. Breit, schwer und stabil. Der durch den Gebrauch polierte Stiel lag gut in seiner Hand. Noch echte Vorkriegsware. Nicht eines der Billigteile aus Fernost.

Also legte er sich auf die Lauer. Ein Stuhl wurde an den Punkt gestellt, wo der nächste Hügel entstehen könnte. Sonnenschirm, Bier und Chips komplettierten seinen Ansitz. Aber nichts geschah. Wo immer er den Gartenfrevler erwartete, tauchte er nicht auf. Seine Staatsdiener-Seele kochte. Es ging nun um Leben und Tod. Wer würde siegen? Würde er dem unerwünschten Gast den Garaus machen können? Oder würde er von einem stressbedingten Infarkt hinweggerafft werden? Bei diesen Gedanken bemerkte er, wie sich einige Meter von ihm der Boden langsam anhob. Da musste der gärtnerische Missetäter sein. Entschlossen nahm der Opas Schaufel in beide Hände. Mit erhobenem Grabgerät schlich er sich an die besagte Stelle heran. Er stellte ich in Positur, um den Schlag gezielt führen zu können.
Seine Muskeln spannten sich. Als sich der Boden vor ihm bewegte, schlug er zu.

Er hatte seine ganze Kraft in den Schlag gelegt. Leider hatte er die am Vortag von seiner Frau gespannte Wäscheleine übersehen, die nun mit der ganzen Kraft des Schlags getroffen wurde.
Aber dieses Qualitätsprodukt riss nicht. Die Leine fing den Schlag auf und schleuderte die Vorkriegsschaufel mit der gleichen Wucht zurück, mit der der Schlag geführt wurde. Elastisch nennt man das wohl. Ein Ton, der einem Gong ähnlich war, war das Letzte, was er hörte. Dann hatte die Schaufel ihn ins Land der Träume geschickt, als sie seinen Kopf traf. So fand ihn seine Frau.

Nach ein paar Tagen Krankenhaus und acht Stichen an der Stirn, betrat er wieder die Veranda.
Der Verband an seinem Kopf hatte die Form eines Turbans, was ihm später den Spitznamen ?Inder? in den Gartenkreisen einbrachte. Gerade sah er noch wie ein pelziges Tier aus einem dieser Erdhügel in seine Richtung blickte und dann auf nimmer wiedersehen verschwand.

Zeugen, die diese Szene beobachtet haben, schwören heute noch, sie hätten eine Art Lächeln
an der Spitzen Schnauze des Tieres gesehen. Andere sagen, der Maulwurf hätte mit der rechten Grabhand zum Abschied gewunken.

Aber was soll es. Er ist nicht mehr da.

01 2010

 


Altersbestimmung Rehbock

Die Frage, wie bestimme ich das Alter von Wild, bleibt gerade für einen Jäger mit wenig Erfahrung immer spannend.

Leider kommt es immer mal wieder zu falschem Ansprechen.

Letztendlich kann man das "genaue" Alter erst dann bestimmen, wenn man alle Merkmale, wie z.B. auch
Zahnschema und Schädelnaht in Augenschein nimmt.

Hier ein paar Bilder und Links die weiterhelfen sollen-
selbst wenn nur die Erkenntnis dabei herauskommt- das hätte ich nicht gedacht- so kann man sich täuschen.

Altersbestimmung über-

allgemeines Verhalten, Gehörn und mehr->>
das Zahnschema- >>
die Schädelnaht- >>

Waidmannsheil A. Donath

06 2013






Altersbestimmung über die Schädelnaht

Quell Jäger-

Gut zu erkennen, dass die Schädelnaht in Abhängigkeit vom Alter immer verwachsener wird.
Wie gesagt- alle Merkmale zusammen ergeben erst ein Gesamtbild!

Waidmannsheil A. Donath

06 2013




Aktuelles

Der Wolf auf dem Vormarsch


Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ich Wölfe und auch andere Raubtiere liebe, von Tigern, Löwen, Geparden bis hin zu Fuchs und Dachs, das gleiche gilt für Raubvögel und Eulen

Nun zum Wolf

Der Wolf benötigt, um frei und ungestört leben zu können, weite, zusammenhängende Flächen
Sie legen in der Nacht bis zu 50 Kilometer zurück, und das immer und meist auf gerader Linie, daran erkennt man ja die Spuren und Geläufe, sie schnüren wie der Fuchs

Nun sagt mir mal bitte, wo in Deutschland 50 km zusammenhängende Wälder sind, wo sie, OHNE Straßen überqueren zu müssen, frei streifen können....?
Vielleicht im Naturpark Bayrischer Wald, wo die Natur noch sich selbst überlassen ist
Ansonsten steht zweifelsfrei fest: Die meisten aufgefundenen Wölfe wurden bisher Opfer des Straßenverkehrs
Die durchschnittliche Größe der Reviere variiert daher von Region zu Region stark und reicht von einigen Dutzend bis zu 13.000 Quadratkilometern. Aus Mitteleuropa liegen bisher nur Werte aus Polen vor, dort wurden Reviergrößen zwischen 150 und 350 km² festgestellt,in einem Wald waren die Reviere von vier Rudeln im Mittel 238 km² groß.
Nun sagt mir, WO sie hier im dicht besiedelten Deutschland solche enormen Flächen zur Verfügung haben? In Norwegen gibt es viele Wölfe, dort leben allerdings auch NUR 4 Millionen Menschen, hier etwa 80 Millionen
Sie sind NICHT vom Aussterben bedroht und ich empfinde das als völligen Blödsinn und eine Idee der militanten Grünen, sie hier wieder ansässig zu machen. Wölfe in Deutschland?WAS soll das?
Wisst Ihr, was ich denke, wie das ausgehen wird?
Der Wolf wird sich stark vermehren und irgendwann wird er zum Kulturfolger, weil einfach nicht genügend Platz vorhanden ist, dann wiederum wird er dem Menschen unangenehm und eines Tages wird genau das passieren, was ich NICHT will: Es wird wieder eine gnadenlose Jagd auf ihn ausgeübt, bis der letzte wieder verschwunden ist, oder dorthin zurück gedrängt, wo er hingehört
In die Weiten der Tundra, Polen, Schweden, USA, Alaska
Es wird vielleicht 10 Jahre dauern, wenn wir da noch leben, was ich hoffe, werdet Ihr es dann sehen, es wird genau so kommen
Das beste Beispiel sind die Rabenvögel, die einst unter besonderem Artenschutz standen. Seit einigen Jahren werden sie wieder extrem bejagt, und genauso wird es in einigen Jahren dem Wolf ergehen!
Zweites Beispiel die Bären....schwupps zum Problembären gemacht und gnadenlos gejagt
Ich habe keine Angst vor dem Wolf, ich sehe nur in die Zukunft. Er wird mit 100%iger Sicherheit wieder vertrieben werden. Die Bauern streiten sich jetzt schon mit den Behörden, um Elektrozäune zu bekommen, ansonsten wird es nur noch Stallvieh geben und der schöne Anblick weidender Kühe oder Schafe auf den Wiesen wird verschwinden. Ist das im Sinn von Tierschützern? Auch wenn einige kein Fleisch verzehren, tun es doch 80% der Menschen. Übrigens könnt Ihr nachlesen, dass ein nicht geringer Teil der untersuchten Wölfe Hunde und Hauskatze im Magen hatten, also werden die Hunde-und Katzenbesitzer auch bangen müssen...das ist natürlich alles in naher Zukunft, noch sind es zu wenige.
Tierschutz hin oder her
Langfristig ist meine Meinung eher tierschützend

Die Reviergrößen sind von Wikipedia entnommen

Waidmannsheil A. Donath


taz-Kommentar diskriminiert Jägerschaft


taz-Kommentar diskriminiert Jägerschaft

Tageszeitung missachtet eigene Redaktionsstandards

-
bitte weiter >>


Jagd & Hund 2013

Klaus Wei
Jagdschule Kretzschmer- kompetent und besonnen zum eigenen Jagdschein
Claus Domasch- Heck-Pack Wildtransporter

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  • Die Lockjagd - wer sie beherrscht, der hat Erfolg!
    Wie blatte ich richtig? Das richtige Instrument und das beherrschen des Instrumentes.
    Der Altmeister Klaus Weißkirchen beherrscht sein Handwerk.
    Die Instrumente aus seinem Online-Shop stehen für Erfolg-
    bitte weiter >>

  • Jan Kretzschmer- der Leiter der Jagdschule Rhein-Ruhr.
    Die Jagdschule führt und begleitet beim Wissensaufbau bis hin zur Prüfung.
    Eine echte Empfehlung
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  • Heck-Pack Wildtransporter für die AHK- eine saubere Sache- bitte weiter >>



  • Geplante Waffensteuer?

Was ist wahr an dem Gerücht, dass die Regierung, getrieben durch die Rot/ Grün eine Waffensteuer für Jäger und Schützen in Höhe von 300? je Waffe jährlich einführen will?

 



VDB- www.vdb-waffen.de
Forum Waffenrecht- www.fwr.de
Verband der Hersteller- www.jsm-waffen.de

 

Die Fakten: Bremen diskutiert im Moment am heftigsten über die Einführung der Waffensteuer.

Da das Thema im Moment auf Landesebene und nicht auf Bundesebene diskutiert wird, ist diese Steuer nicht Gesetzkonform.

Die Verwendung von Landessteuern darf nur für aufwandsgetriebene Themen eingezogen werden. Das heißt, Kanal, Strassenreinigung, Schulen usw.- alles was Kosten produziert.

Der Besitz einer Waffe poduziert keine Kosten für das Land- kein Aufwand.
Also müsste die Waffensteuer bundesweit eingeführt werden!

Wir hatten auf der Jagd & Hund die Gelegenheit, uns vom Juristen "Forum für Waffenrecht" den aktuellen Stand erläutern zu lassen.

Ein bestellter Gutacher des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenhändler arbeiten das Thema im Moment auf.

In NRW gibt es z.Zt. keine Aktivitäten zur Waffensteuer- Recherche Hans Ehm NRW FDP.

Wir meinen, die Bedrohung bleibt, auch den Jägern den Waffenbesitz zu versteuern!

Die Lobby der Jäger, wenn es denn überhaupt eine gibt, sollte Gas geben!

Weitere Links:
http://www.axelcgn.de/bremer_waffensteuer.html
http://www.triebel.de/2011/08.htm
http://www.bssb.de/bssb/Waffenrecht/Waffensteuer.pdf

 


Der Silberne Bruch- Stiftung Wald, Wild und Flur


Eine Wanderung durch die vier Jahreszeiten
Mit Wildmeister Peter Lessenich

Jahrzehntelange Praxis, gepaart mit Hingabe und Leidenschaft.
Die Ausstellung "Eine Wanderung durch die Jahreszeiten" schildert die einzelnen Abschnitte des Jahres.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung des Ordens "
Der Silberne Bruch" wird in der Ausstellung das Jahr im Revier eindrucksvoll dargestellt.

An alle Naturfreunde, interessierte Jäger
und besonders Jungjäger und
Jagdscheinanwärter.

Öffnungszeiten nach Vereinbarung Tel. 02271 92378 Mobil. 0173 6629333

Standort Ausbildung Nord
Langer Weg
41517 Grevenbroich

Kontakt


Anschrift:

Angelika Donath
Alberichstrasse 7
50259 Pulheim

Telefon: +49 (0)1625320341


e-Mail: angie56(at)gmx.net
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StNr. 203/5061/0067

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